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Raptors in Hof chancenlos

Die Hof Jokers bleiben die Referenz in der diesjährigen Verbandsliga. Im heimischen PTSV-Stadion schlugen die Gastgeber die Augsburg Raptors deutlich und verdient mit 31:0. Hof ist damit weiterhin ungeschlagen und nur noch einen Sieg vom sicheren Aufstieg in die Bayernliga entfernt.

Der Spielverlauf wies starke Parallelen zum Hinspiel auf. Der Tabellenzweite aus Augsburg fand im Angriff kein Mittel gegen die starke Verteidigung der Jokers und konnte den Ball nicht konstant nach vorne bewegen. Die Verteidigung der Raptors konnte mit dem gut eingespielten Hofer Angriff zwar einigermaßen mithalten und auch einige Male den Ball erobern, leistete sich aber einige Patzer, die zu großem Raumgewinn und zu insgesamt drei Touchdowns führten. Der Augsburger Ersatzquarterback Thorsten Preidel hatte nicht seinen besten Tag und warf den Ball drei Mal in die Hände gegnerischer Spieler. Cornerback Sascha Schuber erzielte hierbei einen Interception Return Touchdown für die Gastgeber.

Obwohl das Spiel für beide Mannschaften wichtig war, blieb es im ganzen Spielverlauf hindurch fair. Trotz hoher Intensität und sportlicher Härte mussten die Schiedsrichter kaum in Aktion treten. Insgesamt wurden lediglich drei Strafen für dreißig Yards gegen Augsburg und fünf Strafen für 40 Yards gegen Hof verhängt. Leider gab es jedoch auf beiden Seiten aus dem regulären Spielgeschehen heraus einige Verletzungen zu beklagen.

Positiv bewerten die Augsburger Trainer, dass die Raptors als Einheit auftraten, nie aufgaben und bis zum Schluss als Mannschaft spielten. „Wir haben von einer besseren Mannschaft klar unsere momentanen Grenzen aufgezeigt bekommen. Insbesondere unsere unerfahrenen Spieler haben dabei einiges dazu gelernt“, sagt Head Coach Marcus Holland. „Wir sind zwar mit unserem Neuaufbau auf dem richtigen Weg, haben aber noch einige Arbeit vor uns. Dies ist jedoch allen bewusst und zeigt sich in der Einstellung der Spieler im Training. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Jahr auch noch bessere Spiele abliefern und im Kampf um den zweiten Tabellenplatz ein Wörtchen mitreden werden.“

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